Du kannst mehr Mathe, als du denkst: Mathe und Ausbildung

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Du kannst mehr Mathe als du denkst


Mathe und Ausbildung

Eine Bäckerin berechnet die Zutatenmengen, ein Auszubildender in der Bank kalkuliert Zinsen, ein Handwerker überschlägt die Kosten für sein Rohmaterial: In den meisten Lehrberufen steht Rechnen oder Buchführung auf dem Ausbildungsplan. Und das zu Recht, denn Mathematik bestimmt unser Arbeitsleben mehr, als uns bewusst ist. Ohne groß darüber nachzudenken, rechnen und überschlagen wir jeden Tag Kosten.

Was waren die beliebtesten Ausbildungsberufe 2007? Bei den Mädchen wollten die meisten Bürokauffrau, Arzthelferin oder Einzelhandelskauffrau werden. Die Jungen, die nach der Schule eine Lehre begannen, wählten Mechatroniker, Industriemechaniker und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zu ihren Favoriten. In all diesen Berufen wendet man täglich Mathematik an. Doch auch für alle angehenden Bäcker und Köche, Floristinnen und Erzieherinnen gilt: Mathematik begleitet euch auch nach der Schulzeit. Rechnen und Buchführung stehen nämlich nicht nur bei der kaufmännischen Ausbildung auf dem Lehrplan. Zinsen und Prozente zur Berechnung von Skonto oder Rabatt, Warenein- und -ausgänge oder Portokosten werden den angehenden Kaufleuten unter euch häufiger begegnen. Aber auch in allen handwerklichen Lehrberufen steht Rechnen auf dem Programm: Dazu zählt die einfache Kalkulation zum Berechnen von Längen, Mengen oder Gewichten, aber auch Dreisatz, Prozentrechnung und Geometrie.


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