Alleskönnerinnen und Generalisten
Mathematiker und Mathematikerinnen mit Hochschulabschluss finden fast überall Arbeit. Ihr Know-how ist nicht nur in Industrie und Dienstleistungsbranche sehr gefragt. Sie gelten als so etwas wie Universalgenies, sie haben immer den Überblick und denken abstrakt. Die wichtigsten Entwicklungen in der Forschung sind ohne mathematische Modelle nicht umzusetzen. Auch in Banken, Versicherungen, in Unternehmensberatungen und natürlich in der Datenverarbeitung sind mathematische Fähigkeiten eine wichtige Schlüsselqualifikation.
Für viele akademische Berufe braucht man ein Mathematikstudium mit Bachelor-, Master- oder Diplomabschluss. Diese werden in der freien Wirtschaft immer stärker nachgefragt, ob in der Finanz- und Versicherungswirtschaft, der Verkehrsplanung oder der Industrie. Doch nicht nur wegen ihres mathematischen Know-hows sind Mathematikerinnen und Mathematiker heiß begehrt. Sie gelten auf dem Arbeitsmarkt als Generalisten und Experten für alle Fälle und werden immer dort gebraucht, wo strukturierte Lösungen gefragt sind. Sie bringen analytisches Denken und Flexibilität mit – beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn.
Jobs in nahezu allen Branchen
In fast allen Wirtschafts- und Industriefeldern gibt es spannende Aufgaben für die zukünftigen Mathematikerinnen und Mathematiker unter euch. Zu den klassischen Sparten zählen Banken und Versicherungen. Doch auch in den Medien und in der Publizistik finden immer mehr Mathematikerinnen und Mathematiker Arbeitsmöglichkeiten. Beste Aussichten haben sie auch in der Energiewirtschaft, der Telekommunikation und der Informationstechnologie. In Luft- und Raumfahrt, im Ingenieurbereich und in der Medizintechnik werden ebenfalls Fachkräfte gesucht.
Große Aufgaben warten
Was Mathematikerinnen und Mathematiker im Einzelnen zu tun haben, hängt natürlich von den Branchen und ihren Einsatzgebieten ab. Es gibt jedoch Schwerpunkte. So werden sie gern in der Unternehmensorganisation eingesetzt, arbeiten in Technik, Forschung und Entwicklung sowie in der Informatik und Datenverarbeitung. Aber auch wenn es um Bildung und Schulung geht, kommen sie zum Einsatz, ebenso im großen Bereich der Finanz- und Versicherungsmathematik. Ein eigenes Berufsbild mit einer Zusatzausbildung ist zum Beispiel der Aktuar: Er arbeitet bei Versicherungen und schätzt Risiken ein, zum Beispiel für eine Versicherungspolice gegen Erdbeben. Und wer sich schon während des Studiums zusätzlich mit Informatik beschäftigt hat, den erwarten viele spannende Aufgaben als Programmierer für Spiele, Tools oder Verschlüsselungen im Internet. Viele Mathematikerinnen und Mathematiker haben ergänzend auch Physik, Chemie, Ingenieurwissenschaften oder Informatik studiert und finden oft an den Schnittstellen zur Mathematik eine interessante Beschäftigung.
Allen, die über eine Karriere als Mathematiker nachdenken, sei das Buch "Berufs- und Karriere-Planer Mathematik" aus dem Vieweg Verlag empfohlen.
Mehr Informationen gibt es auch im Netz
Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation, zum Seitenanfang




